Kulturtipp Dresden: Schuberts Winterreise, wie man sie selten erlebt
am Freitag, den 4. Dezember 2026 um 19:00 Uhr, bringen wir Schuberts „Winterreise“ im Robert-Schumann-Saal des C. Bechstein Centrums Dresden auf die Bühne – nicht museal, sondern als intensive szenische Reise durch Einsamkeit, Entfremdung, Sehnsucht und Hoffnung.
Nach unserer Aufführung im Einstein Kultur München schrieb der Komponist Vladimir Genin:
„Schuberts Zyklus wurde zu einer wirklichen Tragödie von shakespearescher Größe.“
Der Raum wird Teil der Erzählung.
Die Winterreise führt in Einsamkeit, Verlust und Sehnsucht. Stimme, Klavier, Körper und Raum erzählen gemeinsam. Der Sänger bewegt sich zwischen Nähe und Distanz; Blick, Atem und Stille verändern, wie wir diese Lieder erleben. Der Wanderer bricht auf, erinnert sich, trotzt, erstarrt. Seine innere Welt wird körperlich spürbar. Julia Aldinger und Stefan Bien nehmen das Publikum mit in diese Bewegung – direkt, szenisch und berührend.
Ein besonderer Moment des Abends: Kammersänger Olaf Bär übergibt den Staffelstab der Initiative „Das Lied in Dresden“ an die Pianistin Julia Aldinger. Gemeinsam mit Bariton Stefan Bien und Regisseurin Lea Willeke entsteht eine Winterreise, die Stimme, Klavier, Körper und Raum unmittelbar miteinander verbindet.
Konzertseite und Tickets:
https://just-lied-winterreise-dresden.mrbien82.chatgpt.site/
Mit dem Code VIP-1122 kosten die Tickets 21 statt 28 Euro.
2027 führt uns die Winterreise unter anderem ins Sentralen Oslo und in den Mendelssohn-Saal des Gewandhauses Leipzig.
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